für Ensen/Westhoven in die Bezirksvertretung Porz 2020

Mein Name ist Bettina Jureck. Geboren am 1. November 1964 im evangelischen Krankenhaus in Köln, bin ich Poll aufgewachsen. Bis zu meinem 39. Lebensjahr habe ich in Poll gelebt, dann bin ich mit meiner kleinen Familie nach Ensen umgezogen. Hier lebe ich nun seit 16 Jahren.

In meinem Alltag stelle ich immer wieder fest, dass Poll und Ensen-Westhoven eng miteinander verwoben sind, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Gibt es Stau auf der Siegburger Straße, leiden Poller wie Ensen-Westhovener Bürger unter der stockenden Bahnverbindung. Gibt es einen Unfall auf der A4, herrscht Stillstand auf der Siegburger und der Kölner Straße. Ein wunderbarer Weg entlang des Rheins verbindet unsere Stadtteile. Gleichwohl konkurrieren dort oftmals schnell fahrende Radfahrer mit Spaziergängern, die Erholung suchen. Nur ein Problem, das alle drei Stadtteile angeht und für das Lösungen gefunden werden müssen. So könnte der Ausbau von überregionalen Radrouten die Nutzung des Leinpfads durch Pendler reduzieren. Vorhandene Radwege müssten saniert, ausgebaut und sicherer gestaltet werden und könnten so eine gute Alternative zur Nutzung des Autos sein. Die Anbindung abgelegener Wohngebiet an den öffentlichen Nahverkehr muss vorangetrieben werden, um Autoverkehr zu reduzieren. Neue Wohngebiete sollten so gestaltet werden, dass auch bei Wegfall von Grünflächen eine gute Belüftung und ein gesundes Klima für die Bewohner und unsere Stadteile sichergestellt ist. Für unsere Kinder benötigen wir zusätzliche Schulen, für unsere Vereine mehr Sporthallen für ein attraktives Sportangebot.

Diese Probleme bewegen uns als Bürgerinnen und Bürger. Ändern lässt sich nur etwas, wenn man sich einbringt und sich engagiert. Auch wenn es manchmal sehr lange dauert und viele dicke Bretter gebohrt werden müssen. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass es sich lohnt!

Für alle die noch mehr über mich wissen möchten:

Zusammen mit meinen drei Geschwistern und unserem Hund Terry bin ich in einer kleinen Genossenschaftswohnung in der Raabestraße in Köln-Poll aufgewachsen. Schon mein Vater war Sozialdemokrat und Gewerkschafter. Mit seinem Engagement für mehr Gerechtigkeit und Solidarität hat mein Vater mich geprägt.

Als Schülerin trat ich 1982 in die SPD ein und wurde im Ortsverein Poll aktiv. Besonders spannend fand ich damals das generationenübergreifende Miteinander im Ortsverein. Hier arbeitet und diskutiert jung mit alt. Politische Arbeit funktioniert über Altersgrenzen hinweg. Wir lernten viel voneinander und wir lachten viel miteinander. Eine Erfahrung, die ich seinerzeit auch als aktives Mitglied in der Friedensinitiative Poll sowie der Bürgerinitiative gegen den Ausbau der Rodenkirchener Autobahnbrücke gemacht habe.

Nach dem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau in einem Kölner mittelständischen Industrieunternehmen – in dem ich übrigens heute noch beschäftigt bin. Danach schloss ich in den 90er Jahren ein Abendstudium zur Betriebswirtin ab.

Im Vorstand der Poller SPD durchlief ich verschiedene Ämter: Ich startete als Beisitzerin, schrieb später die Vorstandsprotokolle – leider auch in der SPD immer noch eher Frauenjob – bis ich später die OV-Kasse „hüten“ durfte.

Nach der Geburt meiner Tochter im Jahr 2002 hatten Kind, Haushalt, und Job Priorität. Die Parteiarbeit musste hintenan stehen. 2003 zogen wir um und ich wurde Ensener Bürgerin, aber dank der erfolgreichen Fusion unserer beiden Ortsvereine Poll und Ensen/Westhoven im Jahr 2011 kehrte ich doch wieder irgendwie auch nach Poll zurück. Aus eigener persönlicher Erfahrung kenne ich nun alle drei Ortsteile, in denen meine Partei seit vielen Jahren aktiv ist.

Nachdem mein Kind fest an der weiterführenden Schule angekommen war, konnte ich wieder mehr Zeit in die politische Arbeit investieren. Seit 2014 bin ich wieder politisch aktiv und wurde im vergangenen Jahr zur Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins PollEnsenWesthoven gewählt.

In meiner freien Zeit fahre ich mit meinem Mann gerne und viel Fahrrad. Hierbei fällt mir immer wieder auf, in welch desolatem Zustand sich unsere Radwege in Köln teilweise befinden, sofern sie überhaupt vorhanden sind. Die Schaffung von vernünftigen und sichereren Radwegen – auch überregional – liegt mir daher sehr am Herzen.

Ansonsten schmuse ich gerne mit unserer Katze Amber, stricke, nähe oder lese ein gutes Buch, wenn die Zeit es zulässt. Mein größtes Hobby aber habe ich erst vor gut zwei Jahren entdeckt. Seit dieser Zeit bin ich Schülerin in der Carl-Stamitz-Musikschule in Porz und lerne dort Klavier spielen, ohne dass ich vorher eine Note lesen konnte. Langsam arbeite ich mich durch Sonette, Walzer oder Boogy (sicher nicht immer ein Ohrenschmaus) … eine echte und anstrengende Herausforderung, die mir aber sehr viel Spaß macht!

Kontaktmöglichkeit: info@pewspd.de