für Poll in die Bezirksvertretung Porz

Seit zehn Jahren bin ich in der Porzer Bezirksvertretung und seit fünf Jahren Vorsitzender der SPD-Fraktion. Ich bin in Poll groß geworden, deshalb ist es eine tolle Aufgabe, hier durch die Kommunalpolitik viele kleine Dinge verändern und verbessern zu dürfen. Und es freut mich besonders, wenn wir für die Menschen hier etwas erreichen können.

Dafür reicht es aber nicht, nur Anträge zu stellen und dann zu hoffen, dass es schon alles laufen wird, wenn sie beschlossen sind. Im Gegenteil: Danach fängt die Arbeit oft erst an, um in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wirkliche Veränderungen erreichen zu können. Wenn man etwas erreichen will, braucht man viel Ausdauer. Und wenn es dann doch klappt: Umso schöner!

Wie zum Beispiel der Hafenbahnweg, der Trampelpfad links neben dem Netto. Das war viele Jahre lang ein „Matschweg“, der bei Regen tief unter Wasser stand. Bereits in den 80er Jahren haben meine Vorgänger beantragt, den Weg herzustellen. Jetzt hat das endlich geklappt! Weil wir dran geblieben sind und über die Jahre immer wieder Gespräche mit der Verwaltung geführt haben. Jetzt haben wir einen gut ausgebauten Weg, zudem mit einer neuen Obst- und Blumenwiese, über den sich (neben den Bienen) die vielen Anwohnerinnen und Anwohner jeden Tag freuen.

In der Porzer Bezirksvertretung sind wir als SPD in der Opposition. Deshalb sind dort einige Beschlüsse auch zu Poll gefasst worden, die ich falsch finde. Zum Beispiel, wie es mit den Fahrradwegen auf der Siegburger Straße weiter geht, oder dazu, dass nun wieder Parkplätze auf dem Marktplatz geprüft werden sollen. Sogar die Grünen haben dafür gestimmt! Ich komme durch meine Aufgaben viel im Stadtbezirk herum und finde: Wir können in Poll froh sein, dass wir einen solchen Marktplatz haben, der nicht mit Autos voll gestellt ist.

Für Poll will ich mich weiter einsetzen. Poll braucht einen beliebten und belebten Marktplatz als Ortsmittelpunkt, am besten mit Außengastronomie. Die anstehende Bebauung am Marktplatz ist eine große Chance dafür, lasst sie uns nutzen! Ebenso brauchen wir wieder einen echten Supermarkt im Poller Zentrum, nicht nur Discounter. Ein großes Thema der nächsten Jahre wird der Verkehr – die anstehende Bebauung im Deutzer Hafen wird für Poll mehr Autoverkehr bedeuten. Dazu fehlen bislang noch Lösungen. Wir haben viele Vorschläge gemacht, es ist nun an der Stadtverwaltung, sie aufzugreifen und umzusetzen. Aber auch hier müssen wir Ausdauer haben und dran bleiben – und das werden wir. Auch als Vater ist mir ein familienfreundliches Poll ein großes Anliegen. Dazu gehören Spielplätze und Freiräume für Jugendliche, gute Kitas und Schulen. Aber auch ein Poll, in dem Wohnen bezahlbar bleibt.

Im Stadtbezirk arbeite ich dafür, dass wir bessere Bedingungen für das Fahrradfahren bekommen – gute und ordentliche Radwege, aber auch sinnvolle Verbindungen zwischen den Veedeln, auf denen man schnell durch die Stadt kommt. Mit diesen Voraussetzungen ist das Fahrrad oft schneller als das Auto und damit eine große Chance für eine echte Verkehrswende.

Zudem haben wir als SPD-Fraktion die Jugend-Bezirksvertretung ins Leben gerufen, die junge Menschen mit der Lokalpolitik zusammenbringt. Für mich sind Transparenz und Beteiligung unverzichtbar, damit unsere Demokratie funktioniert.

Wer mehr zu mir wissen möchte: Ich bin 35 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in Poll. Beruflich arbeite ich als Referent für die SPD-Fraktion im Kölner Stadtrat. Wenn ich gerade keine Politik mache, verbringe ich Zeit mit Freunden und Familie, mache Sport oder renoviere und repariere etwas zu Hause. Arbeit gibt es immer 😉 Ich freue mich, wenn ihr mir schreibt (simon.bujanowski@pewspd.de) oder auf meiner Facebook-Seite vorbeischaut!