Stadt wird bei Planungen nicht klüger

Nach einem Pressebericht wird das Entwicklungsgebiet am Deutzer Hafen erst deutlich nach der Fertigstellung des neuen Wohn- und Arbeitsortes zwischen 2040 und 2050 an die S-Bahn angeschlossen.

„Leider werden Stück für Stück unsere Befürchtungen in Bezug auf den Deutzer Hafen wahr. Während die Stadt immer noch an einem Verkehrskonzept wurstelt, werden an anderen Stellen bereits Fakten geschaffen. Die Stadt muss endlich liefern und mit den verschiedenen Verkehrsträgern Gespräche aufnehmen, damit die künftigen Bewohner*innen im Deutzer Hafen nicht von einer attraktiven Verkehrsverbindung abgehängt werden“, fordert Lukas Lorenz, örtliches
SPD-Ratsmitglied. „Ohne S-Bahn-Perspektive und ohne das seit langem geforderte Verkehrskonzept verbleibt nur ein Chaos sowohl für die künftigen Bewohner im Deutzer Hafen wie auch für den benachbarten Stadtteil Poll.“

„Die Stadtverwaltung muss schneller werden. Die aktuelle Entwicklung bestätigt unsere Befürchtung, dass der Deutzer Hafen frühestens 15 Jahre nach Erstbezug mit einer funktionierenden S-Bahn-Verbindung „versorgt“ wird. Was geschieht eigentlich in der Zwischenzeit? Seit Jahren sprechen wir über den Deutzer Hafen. Schon in den ersten Planungen wurde deutlich, dass der Anschluss an die S-Bahn nicht prioritär beachtet wird. In der Bezirksvertretung Porz haben wir deshalb mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass der S-Bahnanschluss auch im Vorlaufbetrieb zu prüfen ist“, äußert sich Simon Bujanowski, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Porz. „Die Stadt und ihre Vertreter haben genügend Möglichkeiten im Zweckverband Nahverkehr Rheinland für eine entsprechende Beschleunigung und Priorisierung zu sorgen. Sie machen es
nur nicht.“

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