In der Bezirksvertretung haben wir schon mehrfach den Ausbau des Leinpfades unten am Rhein beschlossen. Immer wieder werden wir von der Stadt vertröstet. Die Situation wird jedoch von Jahr zu Jahr schlimmer. Die Konflikte zwischen den zahlreichen Nutzer*innen reichen im Extremfall bis hin zu Nötigung und Körperverletzung. Für uns ist der Zustand nicht haltbar!

Konkret schlagen wir folgende Maßnahmen zur schnellen und langfristigen Entlastung vor – denn grundsätzlich ist es ja gut, dass viele Menschen zu Fuß und mit dem Rad unterwegs sind:

  1. Oberhalb des Leinpfades besteht an vielen Stellen ein schmaler Trampelpfad: Diesen wollen wir mit einer wassergebundenen Decke versehen und damit mehr Platz für Fußgänger*innen schaffen, die dann nicht mehr unbedingt auf den Leinpfad selber angewiesen sind.
  2. Wir wollen Piktogramme auf den Asphalt bringen, die für mehr Rücksicht und geringere Geschwindigkeit werben.
  3. Wir wollen eine Alternative für schnelle Radfahrende schaffen, indem wir Teile der von der Stadt geplanten RadPendlerRoute über den Blauen Stein und das Gremberger Wäldchen so schnell wie möglich ausbauen und von Porz aus als attraktive Alternative gerade an Wochenenden ausschildern.
  4. Innerorts soll die Stadt durch Ensen/Westhoven eine weitere Umfahrungsstrecke ausschildern und für Radfahrer*innen sicher gestalten, damit an Wochenenden die Menschen nicht nur auf den Leinpfad angewiesen sind.
  5. Der Leinpfad muss aber auch schlicht breiter werden und Platz für mehr Menschen bieten, damit der Weg für alle gefahrlos genutzt werden kann. Dazu fordern wir eine Machbarkeitsstudie, um Bewegung in die Sache zu bringen.

Wir wollen den Radverkehr nicht verbieten auf dem Leinpfad, denn es muss ordentliche Wege von Porz nach Köln geben. Deshalb werben wir aktiv für eine schnelle und vor allem machbare Lösung!