SPD griff Anliegen auf
Die SPD in PollEnsenWesthoven begrüßt die geplante Sanierung der Sportanlage In der Gracht. Die Bezirksvertretung Porz soll in ihrer Sitzung am 23. Juni die Verwaltung mit der Durchführung der Maßnahme beauftragen. Für die Erneuerung des stark abgenutzten Kunststoffrasens und weiterer Sportplatzausstattungen sind rund 285.000 Euro vorgesehen. Die Arbeiten sollen spätestens im November 2026 abgeschlossen sein.
Der VFL Rheingold 1912 Köln-Poll e.V. hatte sich zuvor mit dem Hinweis auf den schlechten Zustand des Platzes an Lukas Lorenz, das örtliche Ratsmitglied, gewandt. Daraufhin hat sich die SPD im Sportausschuss und beim zuständigen Dezernenten für eine zügige Lösung eingesetzt. Dass die Maßnahme nun trotz der angespannten finanziellen Lage der Stadt Köln auf den Weg gebracht werden soll, ist aus Sicht der SPD ein wichtiges Signal für den Erhalt der Sport- und Schulinfrastruktur im Veedel.
„Wir freuen uns sehr, dass die Sanierung der Sportanlage In der Gracht nun auf den Weg gebracht werden soll. Der VFL Rheingold Poll hat frühzeitig auf die Probleme hingewiesen, und wir haben das Anliegen gerne aufgegriffen“, erklärt Bettina Jureck, Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz. „Gerade weil die Stadt Köln finanziell unter erheblichem Druck steht, ist klar: Jeder Euro muss gut begründet sein. Hier geht es um Verkehrssicherheit, Schulsport, Vereinsleben und darum, deutlich höhere Folgekosten zu vermeiden.“
Die Sportanlage befindet sich im Eigentum der Stadt Köln und ist langfristig an den VFL Rheingold Poll vermietet. Eine weitere Nutzung des stark abgenutzten Kunststoffrasens könnte zudem die darunterliegende elastische Schicht beschädigen und damit deutlich höhere Folgekosten verursachen. Geplant ist nun der Einbau eines mit Kork und Sand verfüllten Kunststoffrasens.
„Die schwierige Haushaltslage darf nicht dazu führen, dass notwendige Instandhaltung verschleppt und am Ende alles teurer wird“, so Lukas Lorenz. „Gute Sportanlagen sind ein wichtiger Teil sozialer Infrastruktur. Sie stärken Vereine, Schulen und das Miteinander im Veedel. Dass die Sanierung nun in die Bezirksvertretung kommt, ist das Ergebnis gemeinsamer Gespräche und beharrlicher Arbeit. Unser Dank gilt allen Beteiligten, die daran mitgewirkt haben – ausdrücklich auch dem Kölner SPD-Fraktionsvorsitzenden Christian Joisten für seine Unterstützung auf diesem Weg.“