Bezirksvertretung Porz beschließt SPD-Antrag einstimmig
Die Wiese „Am Blauen Stein“ in Westhoven soll langfristig als Grünfläche gesichert und ökologisch aufgewertet werden. Einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion hat die Bezirksvertretung Porz am 15. September einstimmig beschlossen. Die Verwaltung wird damit gebeten, die städtische Fläche künftig als Grünfläche auszuweisen und die dafür notwendigen planungsrechtlichen Schritte einzuleiten. Ursprünglich war das Areal im Flächennutzungsplan als Sondergebiet für militärische Zwecke dargestellt. Dazu wird sie aber nicht mehr genutzt.
„Wir wollen verhindern, dass diese heute unbebaute Fläche irgendwann für eine bauliche Nutzung vorgesehen wird. Gerade angesichts des zunehmenden Flächendrucks in Köln müssen wir bestehende Freiräume dauerhaft sichern. Zur Finanzierung bieten sich Mittel aus dem Integrierte Klimaanpassungskonzept (IKA) an“, erklärt die SPD-Fraktionsvorsitzende Bettina Jureck.
Die Fläche wird ökologisch aufgewertet. Gewünscht ist ein Konzept für die Bepflanzung mit standortgerechten Bäumen und Gehölzen. Die Wiese soll damit auch langfristig als klimawirksamer Freiraum erhalten bleiben.
„Grünflächen sind nicht nur wichtig für Natur und Artenvielfalt. Sie helfen dabei, Hitze zu reduzieren, verbessern die Luftqualität und unterstützen die Versickerung von Niederschlagswasser. Gerade im dicht besiedelten Köln brauchen wir solche Freiräume“, so Jureck.
Die SPD verweist zudem auf die Bedeutung der Fläche als Frischluftschneise in Richtung Gremberger Wäldchen. Gleichzeitig gewinnt die Sicherung des Freiraums angesichts weiterer Flächenversiegelungen durch das angrenzende Bauvorhaben „City Dock Köln Ost“ an Bedeutung. Die Fläche wurde in der Vergangenheit lange Zeit als Weide für das ehemalige Zentrum für Therapeutisches Reiten genutzt und anschließend landwirtschaftlich bewirtschaftet worden.