Die SPD in der Bezirksvertretung Porz kritisiert die Verkehrsplanung für den neuen Gewerbe- und Logistikstandort auf dem ehemaligen Stollwerck-Gelände. Nach der Verkehrsuntersuchung werden künftig bis zu 1.150 Fahrzeuge täglich die Stollwerckstraße passieren, darunter etwa 480 Lkw. Die SPD bezweifelt, dass dabei alle relevanten Verkehrsströme berücksichtigt wurden.
Insbesondere der stark frequentierte Aldi-Markt an der Stollwerckstraße sei bei der Betrachtung der Ein- und Ausfahrtsituation offenbar nicht ausreichend berücksichtigt worden. Auch die fehlenden oder zu schmalen Gehwege bereiten der SPD Sorgen.
„Es kann nicht sein, dass die Verkehrsuntersuchung des Investors von der Verwaltung praktisch durchgewunken wird, obwohl vor Ort erhebliche Fragen zur Verkehrssicherheit bestehen“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzende Bettina Jureck. „Wir müssen insbesondere die Situation für Fußgänger sowie die Ein- und Ausfahrt am Aldi-Markt im Blick behalten.“
Die SPD fordert zudem, eine Erschließung des Logistikstandortes über die Claudiastraße zu prüfen. Dies könnte den hinteren Bereich der Stollwerckstraße entlasten. Außerdem sollen klare Vorgaben für die Lkw-Verkehre, eine entsprechende Beschilderung sowie eine Optimierung der Ampelanlagen an der Kölner Straße an den A4-Zufahrten erfolgen.
Einen entsprechenden Antrag der SPD hat die Bezirksvertretung Porz beschlossen.