Grundstückskauf ist abgeschlossen und Totalunternehmer beauftragt

Beim geplanten Schulbau am Urbacher Weg ist lt. der SPD in Porz eine wichtige Hürde genommen: Der Grundstückskauf ist vollständig abgeschlossen, und im August wurde der Totalunternehmer für das Projekt beauftragt. Nach Auskunft der Verwaltung sind derzeit keine Verzögerungen zu erwarten.

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich. Gleichzeitig macht sie deutlich: Nach den vielen Verzögerungen beim Kölner Schulbau darf es beim Urbacher Weg jetzt keine neuen Verzögerungen geben.

„Wir freuen uns, dass der Knoten beim Urbacher Weg endlich durchschlagen ist. Jetzt muss aber auch geliefert werden. Bei dringend benötigten Schulplätzen können wir uns keinen weiteren Zeitverlust leisten. Die Verwaltung hat uns bestätigt, dass derzeit keine Verzögerungen zu erwarten sind – daran muss sie sich auch messen lassen“, erklärt Bettina Jureck, Fraktionsvorsitzende der SPD in der Bezirksvertretung Porz.

Der Standort am Urbacher Weg hat dabei eine doppelte Bedeutung. Dort soll dauerhaft die Förderschule Sportplatzstraße untergebracht werden. Gleichzeitig wird der Standort während der Bauphase am Schulstandort Berliner Straße als Interimsstandort für die dortige Förderschule benötigt.

Die SPD hatte deshalb im Juni des Jahres gezielt nach dem Stand des Grundstückskaufs, möglichen Verzögerungen und der Einhaltung des vorgesehenen Zeitplans für den Umzug der Förderschule Berliner Straße zum Schuljahr 2028/29 gefragt.

„Schulbau darf in Köln nicht zur endlosen Geduldsprobe für Kinder, Eltern und Beschäftigte werden. Mit dem abgeschlossenen Grundstückskauf und der Beauftragung des Totalunternehmers sind jetzt die Voraussetzungen geschaffen. Wir erwarten, dass die Stadt diese Chance nutzt und den Bau ohne weitere Verzögerungen vorantreibt. Der Schulstandort braucht Planungssicherheit für beide Förderschulen – und die Familien brauchen endlich die Gewissheit, dass der Zeitplan hält“, ergänzt Bezirksbürger­meister Lutz Tempel.