Die Bezirksvertretung Porz hat den Baubeschluss für die Generalinstandsetzung der Straße „An den Maien“ in Köln-Poll gefasst. Damit wird der Weg frei für eine umfassende Sanierung von Fahrbahn und der Gehwege auf beiden Seiten. Die Maßnahme ist notwendig, um die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten und die Straße nach umfangreichen Leitungsarbeiten wieder in einen vernünftigen Zustand zu versetzen.
Hintergrund ist die geplante Erneuerung der Wasser-, Strom- und Gasleitungen durch die RheinEnergie. Aufgrund des Alters der Leitungen ist ein Aufschub der Arbeiten nicht möglich. Die Stadt Köln nutzt diese Gelegenheit für eine koordinierte Gesamtmaßnahme. Durch die gemeinsame Umsetzung lassen sich Bauzeit und Kosten reduzieren und die Belastungen für Anwohnende möglichst geringhalten.
Der städtische Anteil an den Kosten für die Sanierung von Fahrbahn und Gehwegen beläuft sich auf rund 850.000 Euro. Der überwiegende Teil der Gesamtmaßnahme von etwa 2 Millionen Euro wird von der RheinEnergie getragen. Die Arbeiten sollen spätestens im dritten Quartal 2026 beginnen und voraussichtlich rund eineinhalb Jahre dauern. Vorgesehen ist eine 1:1-Sanierung, bei der die bestehende Straßenraumaufteilung erhalten bleibt.
Das örtliche Ratsmitglied Lukas Lorenz (SPD) begrüßt den Beschluss ausdrücklich: „Die Instandsetzung der Straße ist seit Jahren überfällig. Ich freue mich für die Anwohner*innen der Straße ‚An den Maien‘, erinnere aber auch daran, das benachbarte Straßen wie z.B. die Allerseelenstraße ebenso seit vielen Jahren im Straßensanierungsprogrammen aufgeführt sind, aber bisher leer ausgingen. Hier reiht sich wirklich ein Schlagloch an das andere. Positiv ist, dass für die beschlossene Maßnahme keine Straßenausbaubeiträge für Anlieger*innen erhoben werden. Stattdessen greift die Erstattungsregelung des Landes Nordrhein-Westfalen.“
SPD-Bezirksvertreterin Bettina Jureck ergänzt: „Die Generalinstandsetzung der Straße An den Maien ist notwendig und richtig. Wir setzen uns dafür ein, dass nach den umfangreichen Leitungsarbeiten eine sichere und verlässliche Infrastruktur für die Menschen in Poll entsteht. Besonders wichtig ist uns, dass die Maßnahme koordiniert umgesetzt wird – das spart Zeit, Geld und schont die Nerven der Anwohnerinnen und Anwohner. Gut auch, dass begleitend zur Planung eine gemeinsame Bürgerinformationsveranstaltung von Stadt Köln und RheinEnergie vorgesehen ist, um frühzeitig und detailliert über Ablauf und Auswirkungen der Bauarbeiten zu informieren.“