SPD möchte städtische Anlage aus ihrem „Dornröschenschlaf“ wecken

Bereits im Mai 2017 bat Bezirksvertretung Porz die Verwaltung um einen Sachstandsbericht sowie ein kurzfristiges Renovierungskonzept für die Bezirkssportanlage an der Alfred-Schütte-Allee. Weiterhin sollte geprüft werden, ob Teile der Anlage auch öffentlich genutzt werden können. Eine Antwort steht bisher aus. Die BV beschloss den Auftrag in ihrer Aprilsitzung daher nun erneut.

Der Porzer SPD-Fraktionsvorsitzende, Dr. Simon Bujanowski, fordert endlich eine Antwort der Fachverwaltung ein: „Unser 2017 gemeinsam beschlossener Antrag erledigt sich nicht durch Liegenlassen. Uns ist wichtig, dass Kölns älteste und schönste Bezirkssportanlage an den Poller Wiesen auch zukünftigen Sportgenerationen noch zur Verfügung steht. Sie ist schon seit einiger Zeit in die Jahre gekommen und muss dringend saniert werden, damit sie ihre Funktionalität auch behalten kann. Die Räumlichkeiten, Umkleide- und Sanitäranlagen sind aber in kläglichem Zustand. Sie müssen dringend überholt, saniert und barrierefrei
gestaltet werden. Dazu baten wir schon vor vier Jahren um eine Aufstellung der notwendigen Sanierungskosten. Leider scheint aber verwaltungsintern nichts in der Richtung passiert zu sein, so dass ‚der Zahn der Zeit immer mehr an der Anlage nagt‘.“

Das örtliche Ratsmitglied Lukas Lorenz (SPD) ergänzt: „Dieses Kleinod mit der atemberaubenden Aussicht auf den Rhein könnte wesentlich besser genutzt werden. Warum steht der schöne Terrassenraum nicht auch für Tagungen oder Seminare städtischer Mitarbeiter*innen oder für Veranstaltungen örtlicher Sportvereine zur Verfügung? Gleichzeitig könnte man darüber nachdenken, ob die Idee eines „Sportkiosks“ aus der Kölner Sportentwicklungsplanung, also ein leicht zugängliches und zugleich innovatives öffentliches Sportangebot, nicht auch hier seinen Platz finden kann. Warum holt man dazu nicht den Stadtsportbund mit ins Boot? An Ideen fehlt es nicht. Unser Ziel ist, diese Immobilie in bester Rheinlage aus ihrem Dornröschenschlaf herauszuholen und für den Sport sinnvoller und effektiver zu nutzen. Dafür muss uns die Verwaltung endlich mal die Grundlagen – also mögliche Nutzungskonzepte und notwendige Sanierungskosten – zusammenstellen.“

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